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Review zu Cryptic Brood - Wormhead - 1416 Hits
disc Band: Cryptic Brood
Album: Wormhead
Genre: Death Metal
Rls. Datum: 20.09.2015
Label: Xtreem Music
Laufzeit: 16:54
Wertung: 10.0 / 10.0
 
Oberuuuuuarrrrgh!!!! Die drei stinkigen, todesverehrenden Leichenschänder von Cryptic Brood haben abermals ihre schleimige und stinkige Gruft verlassen, um erneut von der Welt der Toten und Verwesung mittels einer EP namens Wormhead zu verkünden. Und wisst ihr was auch obercool ist? Diesem mal werden ihre Todeshymnen über ein international renommiertes Krachlabel veröffentlicht und zwar über Xtreem Music, dem aktuellen Label von Dave Rotten, der nicht nur mit seiner eigenen Band Avulsed, sondern auch mit seinen bisherigen Labels Drowned Productions und Repulse Records einiges an absoluten Old School Death Metal-Krachern auf die Menschheit losließ. Umso mehr freut es micht, dass sich nun auch Cryptic Brood mit Wormhead in die illustre Reihe vieler hochkarätiger Death Metal-Veröffentlichungen mit einreihen können, denn Wormhead ist ein Knaller geworden :).
Auf geht es mit einer Taschenlampe bewaffnet und einem Taschentuch vor meiner Nase die glitschige Treppe herunter in die moderigen Katakomben, aus denen mir der siffige und stinkige Wormhead entgegen kriecht. Mag dieses Wesen vielleicht tot sein, unterschätzen sollten wir es aber absolut nicht, denn es strotzt nur so vor mitreißender Intensität, Energie und Brutalität! Die Schöpfer dieses Death Metal-Monstrums haben sich wahrlich nicht lumpen lassen und präsentieren uns auf ihrer neuen EP wahrlich absolute Hammersongs! Cryptic Broods Todeshymnen sind primitiv, roh, heavy und voller Atmosphäre. Ein Sache die leider heutzutage viele Death Metal-Bands allzu häufig missen lassen, da sie sich nur auf den technischen Aspekts der Songs konzentrieren. Ganz im Gegenteil dazu Cryptic Brood. Gerade diese Effektivität der Einfachheit wissen die Herren maximal umzusetzen. Sei es, dass ihre Songs zäh kriechen, straight losballern oder sich zur Raserei auftürmen, zu jeder Sekunde ist ihre Musik Old School Death Metal-Hingabe pur. Es tropft ihnen gerade zu aus allen ihren Poren heraus und mündet deswegen in absolut überzeugenden Kompositionen, die mich immer und immer wieder absolut zu begeistern wissen! Total Death Metal Insanity!
Zu den den drei Eigenkompositionen wurde dieses Mal auch ein Coversong hinzugefügt. Und ehrlich gesagt, hätte ich auf vieles getippt, aber nun wirklich nicht auf Suffocation! Der Überraschungsmoment liegt wahrlich auf Cryptic Broods Seite. Ich war jetzt nie so der Suffocation-Fan, höre mir sie mir ab und zu aber mal dann doch ganz gerne an und mit Infecting The Crypts haben sich die Wolfsburger für einen Klassiker der Amis entschieden und es in ihrer Interpretation Infecting The Brood nicht nur geschafft, den Song um knapp zwei Minuten zu verlängern, ihn also nicht nur 1:1 nachzuspielen, sondern auch wirklich auf ihren Stil zu übertragen und uns ein spannendes Cover zu servieren. Gelingt ja auch nicht jedem, zu mal es sich bei Suffocation um eine international renommierte Band mit hohem technischen Niveau handelt. Coole Sache!
Den Gesang teilt sich das Triumvirat des Todes wie immer, wobei Butzke den Hauptteil übernimmt. Ich weiß nicht wie er das macht, aber er scheint von Release zu Release tiefer in seinen Eingeweiden rumzuwühlen, denn sein brutales Gekotze ist echt der Oberhammer! Zusammen mit dem allerlei gequält klingendem Rumgeschreie, wird hier mal wieder die morbide, brutale und rottige Atmosphäre der Musick stimmlich perfekt widergespiegelt!
Aufgenommen wurde der ganze Spaß abermals im eigenem Proberaum im s.v. Jugendhaus Ost in Wolfsburg. Gute Death Metal-Konzertlocation übrigens ;-). Aber flux zurück zum Sound. Wer die bisherigen Cryptic Brood-Releases kennt, weiß was ihn feines erwartet. Für die, die diese Band bisher noch nicht gehört haben und große Freude an modernen, breiigen Plastikproduktionen finden, die seien vorgewarnt oder nehmen am Besten gleich reiß aus, denn dieser Klang ist ein absoluter, auf ein Minimum reduzierter Livesound. Es sei aber gesagt, dass diese Produktion absolut effektiv ist, denn sie klingt natürlich, rauh, kratzig, brutal und passt absolut zum rottigen Old School Death Metal-Verständnis dieser drei Herren. Wer braucht schon überproduzierten Mist bei dieser Art von Death Metal? Also ich jedenfalls nicht, denn das hätte das ganze Feeling, das diese Songs versprühen zunichte gemacht. Morbid Death Metal ist the law!
Optisch ist Wormhead auch ein Leckerbissen, da für das unterschiedliche CD- und Tape-Artwork, nachdem Riddick den letzten Release veredelte, dieses mal ein weiterer Meister der Todesmetalkunst gewonnen werden konnte. Nämlich Thomas Westphal vom grandiosen Necromaniac Zine. Und dieser Herr hat abermals feines aus seinen rottigen, ostfriesischen Fingern zaubern können, denn beide Artworks sind echt der Klopper und setzen auf grandiose Art und Weise den Albumtitel um. Killerart!!! Das sehr ansprechende Layout stammt, wie in letzter Zeit häufig, von Marc Niederhagemann (ArtWars-Mediadesign/Lifeless).
Damit beende ich dann auch mal meinen Monolog ;-) mit einer absoluten Kaufempfehlung für alle rottigen Death Metal-Lunatics, die es old school to the bone und ihre Fleischklumpen roh und blutig mögen :)!


Dead as fuck...10 Punkte of corpse!

Songs:
1. Temple Of Pestilence 03:50
2. Gargling Vicious Mass 04:40
3. Infecting The Brood (Suffocation-Cover) 06:34
4. Wormhead 01:50

Spielzeit: 16:54

// Rudi

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